Die spontanen Begegnungen-sind die schönsten.
Zurzeit habe ich viele Lesungen und ich halte auch Vorträge über verschiedene Themen.
Ich führe gern Gespräche von A -Z. Die, die mich kennen wissen das.
Die Bereiche , wo ich Lesungen anbiete sind sehr unterschiedlich.
Es geht viel mehr darum den Menschen etwas zu bieten, dass sie nicht noch mehr abdriften.
Ich lerne sehr viele Menschen kennen die auch sehr unterschiedlich sind.
Das ist für mich auch sehr interessant. Die Zeit darf einfach nicht still stehen!
Jeder in der Runde darf sich frei und ohne Zwang äußern, und wenn er nicht mag, dann muss er auch nichts sagen.
Wichtig ist, dass er zu hört und vielleicht äussert er sich doch noch.
Mein letztes Thema war, die zwischenmenschliche Beziehung.
Ja, da habe ich ein Thema aufgegriffen die fast jeden berührt.
Es war sehr ruhig geworden bei den 30 Teilnehmer/in in der Runde.
Keiner hat was zu diesem Thema gesagt.
Ein Teilnehmer rief von hinten in die Runde, ist ja sowieso alles ….ich möchte es nicht schreiben, denn ihr könnt euch es denken was der Teilnehmer von hinten in die Runde rief.
Ich stand auf und lief ein paar schritte und schaute in die Runde- alle starrten mich an.
Ich merkte die Unsicherheit in der Runde.
Als ich wieder Platz genommen habe und meine Beine übereinander schlug, sprach mich ein Herr in der ersten Reihe an.
Er äusserte sich darüber das es kaum noch Frauen gibt die sich weiblich kleiden.
Sie kommen sehr Feminin und weiblich rüber, sagte er zu mir.
Schon allein ihre wunderbaren Stiefel die ihre schönen Beine schmücken. Ihre sportliche Figur und ihr auftreten sind sehr sicher.
Dankeschön sagte ich für das Kompliment.
Ich sagte zu Ihm, also stimmt Ihre Aussage doch nicht so ganz, dass es keine Frauen mehr gibt die Feminin rüberkommen.
Stimmt sagte er.
Der Einstieg war doch garnicht so schwer.
Wir sprachen mit einmal sehr intensiv über verschiedene Bereich von Mann und Frau.
Ich teile die Gruppe auf, die Männer und Frauen teilten sich von einander auf.
Zu dieser Zeit waren 21 Männer zugegen und 9 Frauen.
Die Männer haben die Möglichkeit bekommen, sich über die Frauen zu äußern, was ihnen alles nicht gefällt an den Frauen.
Umgekehrt haben die Frauen dann das gleich mit den Männern gemacht.
Es wurde kräftig ausgeteilt von den Männern.
Die Frauen haben sich auch nicht das Fett vom Brot nehmen lassen.
Es entstand ein kräftiger ton den ich letztendlich entschärfen musste.
Meine Dominanz brach durch und es hat auch garnicht lange gedauert und es kehrte Ruhe ein.
Die Zwischenlaute von einigen, oh jetzt bekommen wir Sprechverbot.
So ist es habe ich gesagt.
Ich stand auf und ging durch die Reihen.
Es traf mich ein Blick von einem reiferen Herrn der sofort wieder wegschaute.
Sein Gesicht wurde rot und er zappelte vor sich hin.
Ich sprach ihn an und ich fragte ihn nach seinen Namen.
Er sagte ihn mir auch mit einem Zusatz…meine Herrin.
Die Runde lachte, doch ich blieb ernst und schaute wieder in die Runde, die mit einmal ruhiger geworden ist.
Das ist ein Zeugnis dafür, dass man die Achtung von einander verloren hat, sagte ich.
Es blieb ruhig im Raum.
Ich schwieg einige Zeit und schaute in die Runde, wo viele den Kopf nach unten hängen ließen.
Nach ca. 5 Minuten stellte ich die Frage in den Raum, wie könnte man das ändern, dass man wieder ganz normal aufeinander zugeht und die Achtung nicht verliert?
Einer sagte, sein Gegenüber aussprechen lassen. Kleine Gesten wieder einführen, dass für beide Seiten auch gelten sollte.
Das ist ein Anfang sagte ich.
Jetzt gingen die Finger die sich zu Wort gemeldet haben gar nicht mehr runter.
Man stellte mir auch die Frage, ob ich in einer Beziehung bin.
Nein sagte ich.
Ich Liebe den Mann der Aufmerksam ist.
Der es versteht eine Rose zum blühen zu bringen.
Mit Gedult und Hingabe alles für eine Frau tun würde.
Ein gepflegter Mann der auch Tanzen kann.
Gepflegte Gespräche führen kann, ohne dabei rechthaberisch zu sein.
Die Dominanz einer Frau nicht auf die Probe zu stellt.
Ein richtiger Mann versteht, wie man eine schöne Frau umgarnt, um den süßen Nektar zu schmecken.
Das kann man auch garnicht so recht erklären.
Einfach gesagt, das geben und nehmen ist hier das oberste Gebot!
Alle Klatschten und die Stunde war so schnell vorbei gegangen. Jeder in der Runde hat ein entspanntes Gesicht bekommen. Einige lächelten mich an und winkten mir zu.
Ein Anfang in die richtige Richtung.
Es ist nichts selbstverständlich!
Lasse keine Zeit verstreichen. Lebe dein Leben!
Alles gute wünsche ich dir!

Ich kann nur sagen, dass Gespräch mit Ihnen war sehr angenehm. Dankeschön!
Alles Liebe für Sie.
Renate